Danke, dass auch du dich hinter die Bären stellst!
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Christian Schmidt, MACH MIT!
Mehr über Daisy
Mehr über Balou
Vorerst in Sicher-
heit
Tschüß, Zirkusleben!

Brüll für ein Wildtierverbot im Zirkus.

Jetzt erst recht! Brüll mit und überzeuge die Bundesregierung von einem Wildtierverbot im Zirkus!
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(inkl. Postpetition)
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Stell auch du dich hinter die Zirkus- bären und gib uns deine Stimme für ein Wildtierverbot in Zirkussen.
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Zusätzlich kannst du Christian Schmidt auch persönlich auffordern!
E-Mail an Christian Schmidt
Wir fordern:

Wildtierverbot für Zirkusse!

Derzeit gibt es in Deutschland keine verbindlichen Regeln für die Haltung von Zirkustieren. Die losen Vorgaben der Zirkusleitlinien liegen außerdem weit unter den Mindestanforderungen für Zoos. Und das, obwohl der Bundesrat schon zwei Mal für ein Verbot von Wildtieren stimmte. Doch bis jetzt hat die Bundesregierung diesen Beschluss nie umgesetzt.

2016 bietet sich eine großartige neue Chance – denn durch die Bundesratsinitiative des Landes Hessen steht das Thema Wildtierverbot endlich wieder auf der politischen Agenda. VIER PFOTEN möchte nun gemeinsam mit dir den Landwirtschaftsminister Christian Schmidt davon überzeugen, auch für ein Wildtierverbot im Zirkus zu brüllen! Er ist der einzige, der einen entsprechenden Gesetzesentwurf verabschieden kann. Und nur so kann die Tierquälerei im Zirkus gestoppt werden!

Unterschreib die Petition und brüll mit
Überzeuge Christian Schmidt persönlich

Ausreichend
Platz

Wildtiere wie Bären, Elefanten oder Löwen gehören nicht in den Zirkus. Denn hier können sie nicht artgemäß gehalten werden. Sie müssen in viel zu kleinen Käfigen oder winzigen Gehegen leben. Zum Klettern, Graben, Laufen oder Schwimmen ist kein Platz.

Artgemäße
Haltung

Zirkussen mangelt es oft an Geld und Fachwissen für artgemäße Tierhaltung. Daher sind die Tiere häufig nicht gesund, leiden unter Verhaltensstörungen und falscher Ernährung. Und als ob das nicht schlimm genug wäre, müssen sie in der Manege absurde Tricks zeigen: Denn kein Bär macht freiwillig einen Handstand, fährt Roller oder schlägt Purzelbäume.

Schönes
Leben

Jeder Umzug von Stadt zu Stadt bedeutet noch mehr Stress für die Tiere. Und weil Zirkusse sehr häufig auf Reisen sind, verbringen sie einen Großteil der Zeit in engen Transportwagen – kein schönes Leben.

Der Albtraum ist Wirklichkeit.

Wir haben den traurigen Alltag der Zirkusbären gefilmt.

Wir geben Bären ein neues Zuhause.

Der BÄRENWALD Müritz.

Wenn wir es schaffen, die Bundesregierung von einem Wildtierverbot im Zirkus zu überzeugen, wartet auf die letzten deutschen Zirkusbären bereits ein neues Zuhause:

Der BÄRENWALD Müritz ist ein Tierschutzprojekt von VIER PFOTEN. Er bietet Bären aus schlechter Haltung ein tiergerechtes Zuhause.

Denn Tiere, die lange in Gefangenschaft waren, leiden häufig unter Verhaltensstörungen und können nicht einfach zurück in die freie Wildbahn.

Im BÄRENWALD Müritz bekommen diese Bären die Chance, wieder ein artgemäßes Leben zu führen. Auf Wiesen, in Wäldern und am Wasser können sie endlich das tun, was Bären gerne machen: umherstreifen, sich zurückziehen, Höhlen graben, im Teich baden oder in Winterruhe gehen.

Schau dir den BÄRENWALD genauer an
Jetzt Bärenpate werden

Das sind die letzten deutschen
Zirkusbären.

Die Bären stehen als Repräsentanten für viele weitere Wildtiere im Zirkus – erfahre hier mehr über sie und ihr trauriges Schicksal.

Ben der Große

Im Zirkus Alberti wurde der 20jährige Ben bisher reißerisch als „großer gefährlicher Grizzly“ angekündigt. Dabei ist er eigentlich „nur“ 2,40 m groß und ein ganz friedlicher Bär. Trotzdem wurde er hier permanent eingesperrt und durfte sein winziges Gehege nur zu kurzen Auftrittszwecken verlassen.

Aber es gibt auch gute Nachrichten: Aktuell stehen Ben’s Chancen gut, sein tristes Gefängnis auf immer verlassen zu können! Denn nachdem die Polizei den Bären unbeaufsichtigt und in einer unter Müllsäcken versteckten winzigen Box aufgefunden hatte, wurde Ben vorübergehend von den Behörden beschlagnahmt und in einem Bärenpark bei Bad Füssing untergebracht. Bis zur gerichtlichen Entscheidung über den Verbleib des Bären ist Ben also vorerst in Sicherheit. Brüllen wir dafür, dass es so bleibt!

Balou der Alterslose

Niemand weiß genau, wann und wo Balou geboren wurde. Aber den Großteil seines trostlosen Lebens hat er im Circus Berolina verbracht – in einem quälend engen Zirkuswagen. Balou ist zurzeit im Tiererlebnispark Waltersdorf bei Berlin untergebracht, auf dem Gelände des Winterquartiers von Berolina. Dort wird er immer noch als Zuschauerattraktion präsentiert und nicht artgemäß gehalten. Doch wenigstens muss er nun nicht mehr mit dem Zirkus touren. Machen wir uns stark für ihn! Damit er endlich ein würdiges Bärenleben führen kann.

Daisy die Scheue

Daisy teilt Balous Schicksal: Sie gehört ebenfalls dem Circus Berolina. Und genau wie er wurde sie zur Belustigung der Zuschauer in die Manege gezerrt – obwohl Bären von Natur aus scheue Einzelgänger sind und Menschen meiden. In freier Wildbahn würde sie stattdessen durch die einsamen Wälder ihres bis zu 300 km² großen Reviers wandern. Nun ist sie wie auch Balou vorerst im Waltersdorfer Tierpark untergebracht. Hier muss sie zwar nicht mehr in der Manege auftreten, aber auch hier ist sie einer nicht artgemäßen, beengten Welt und den Menschenblicken schutzlos ausgesetzt. Daisy hat endlich ein bärengerechtes Leben verdient!

Shirley die Glückliche

Schon mit neun Monaten musste Shirley das erste Mal im Zirkus Luna auftreten. Die folgenden 27 Jahre hat sie nichts anderes kennen gelernt als die Manege, ihren tristen Käfig und ein viel zu kleines Außengehege. 2007 versuchte Shirley ihrem Elend zu entkommen und flüchtete in die freie Natur. Als sie gefunden wurde, badete sie gerade in der Fulda – zum ersten Mal in ihrem Leben ein ganz normaler, zufriedener Bär. Ein Betäubungspfeil machte dem viel zu schnell wieder ein Ende.

Doch jetzt, 8 lange Jahre später, hatte Shirley endlich Glück: Sie durfte den Zirkus Luna verlassen, um im Hochwildschutzpark Hunsrück ihren Lebensabend auf bärengerechtere Art zu verbringen.

Ein großer Sieg für Shirley – und für alle Unterstützer von VIER PFOTEN! Lasst uns jetzt gemeinsam auch noch Ben, Balou, Daisy und alle anderen Wildtiere im Zirkus retten!

Katja die Erste

Die 1986 geborene Bärin hat einen langen Weg in Gefangenschaft hinter sich: Zwar wurde sie bereits 1995 aus den miserablen Haltungsbedingungen im Zirkus Schubert befreit, doch auch danach konnte sie kein artgemäßes Leben im Nürnberger Tierheim führen. Von dort siedelte sie 1998 in den Tierpark Kalletal über – auch nicht gerade ein „wildes“ Leben. Erst als der Tierpark verkauft werden musste, nahm Katjas Leben eine glückliche Wendung: VIER PFOTEN konnte sie 2009 als erste Bärin im BÄRENWALD Müritz aufnehmen, wo Katja sich schnell eingelebt hat. Mittlerweile lebt sie hier mit vielen anderen Bären und pflückt mit Vorliebe das präparierte Obst aus den Bäumen – und sie liebt es, zu baden!

Ihre Zirkusvergangenheit konnte sie bisher dennoch nicht ganz ablegen: Immer wieder fällt sie in alte Stereotypien zurück; in ihrem Fall ein permanentes Vor- und Zurücklaufen. Drücken wir ihr die Daumen, dass sie auch das bald hinter sich lassen kann.

Bessy die Waise
(1987 – 2015)

Schon zu Beginn ihres traurigen Lebens hatte Bessy nicht viel Glück: Sie und ihre Partnerin Shirley wurden schon im Alter von 3 Monaten in den Zirkus Luna abgeschoben. Dass Bärenjungen normalerweise mindestens 5 Monate lang gesäugt werden und volle zwei Jahre bei ihrer Mutter verbringen, hat niemanden interessiert. Stattdessen musste sie in der Manege Roller fahren und Purzelbäume schlagen. Diese Dressurmethoden und die schlechten Haltungsbedingungen können der Grund für ihr schweres Rückenleiden gewesen sein, wegen dessen sie schließlich eingeschläfert werden musste.

Für Bessy kam unsere Hilfe zu spät. Sie starb nach 28 Jahren hinter Käfiggittern, noch immer in Gefangenschaft. Doch ihrer Bärenfreundin Shirley konnte geholfen werden. Sie lebt nun ein artgemäßes Leben im Hochwildschutzpark Hunsrück.

Wir brüllen für ein Wildtierverbot im Zirkus.

Unsere prominenten Unterstützer:

Das war unsere Kampagne zum 20 jährigen Jubiläum.

Gib auch du Tieren eine Stimme!

Unterstütze unsere Kampagne und brüll mit.
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22 Jahre VIER PFOTEN Deutschland

22 Jahre „Mehr Menschlichkeit für Tiere“.

VIER PFOTEN ist eine internationale Tierschutzorganisation und weltweit in 12 Ländern vertreten. Seit 1988 arbeiten wir daran, Tieren ein besseres Leben zu geben. Dazu wollen wir in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft für mehr Bewusstsein sorgen. Und fordern artgemäße Lebensbedingungen für alle Tiere, ein Ende von Tierversuchen sowie ein Verbot der privaten Wildtierhaltung. Das drückt unser Motto „Mehr Menschlichkeit für Tiere“ aus. Denn Verantwortung und Mitgefühl für Tiere sind Zeichen von Menschlichkeit.

Doch es ist nicht damit getan, einfach nur Missstände aufdecken – wir wollen echte Lösungen schaffen. Deshalb sind nachhaltige Tierschutzprojekte, wie zum Beispiel der BÄRENWALD Müritz, das Großkatzenrefugium LIONSROCK in Südafrika, die Streunerhilfe oder die VIER PFOTEN Tiernothilfe ein extrem wichtiger Teil unserer Arbeit.

Auch unsere wissenschaftliche Expertise behalten wir nicht für uns, sondern geben sie im Rahmen unseres Aufklärungs- und Bildungsangebots gerne weiter.

2014 feierte VIER PFOTEN Deutschland 20 jähriges Jubiläum. In dieser Zeit haben wir schon viel für Tiere erreicht. Schau dir in unserer Chronik die wichtigsten Meilensteine an.

  • Von Wien nach Hamburg
    September 1994 – Mit der Eröffnung des Hamburger Büros ist VIER PFOTEN nun auch in Deutschland vertreten. 1988 gründete Heli Dungler die Organisation in Wien.
  • Einsatz für Delfine
    September 1994 – Schwerpunkt der ersten Kampagnen in Deutschland sind Meeressäuger. VIER PFOTEN protestiert gegen Delfinarien – mit Erfolg: Das Delfinarium im "Holiday Park" in Hassloch schließt.
  • Zirkus-Kampagne
    Januar 1995 – In Deutschland startet VIER PFOTEN die Kampagne "Für einen Zirkus ohne Tiere".
  • Einsatz für Delfine
    Oktober 1996 – VIER PFOTEN protestiert vor dem Delfinarium des Duisburger Zoos. Mit Erfolg: Der Zoo verzichtet auf den Import weiterer Amazonas-Flussdelfine.
  • BÄRENWALD Arbesbach
    September 1998 – Spatenstich für den BÄRENWALD Arbesbach in Österreich. Die ersten Bewohner sind die Bären Brumca, Liese und Vinzenz, sie ziehen im September ein.
  • Tierschutz im Grundgesetz
    Mai 2002 – Der Bundestag nimmt den Tierschutz ins Grundgesetz auf. Bundesministerin Renate Künast bedankt sich im Plenum namentlich bei VIER PFOTEN.
  • Schweinehölle schließen!
    März 2003 – In Heidelberg demonstriert VIER PFOTEN gegen die tierquälerische Schweinemast und gravierende Missstände im Pfistererhof. Mit Erfolg: Der Betrieb muss nach der Aktion schließen.
  • Dogs for People
    Januar 2004 – VIER PFOTEN startet das Projekt "Dogs for People" in Rumänien. Ehemalige Streunerhunde werden zu Therapie- und Rettungshunden ausgebildet.
  • Hilfe für Bärenwaisen
    Januar 2004 – In Rumänien eröffnet VIER PFOTEN die BÄRENWAISENSTATION Harghita, eine Auswilderungsstation für Bärenwaisen.
  • starke pfoten
    Juli 2006 – Unser Tierschutz-Club für Kinder und Jugendliche startet: starke pfoten
  • BÄRENWALD Müritz
    Oktober 2006 – In Mecklenburg-Vorpommern eröffnet VIER PFOTEN den BÄRENWALD Müritz. Die ersten beiden Bewohner sind Bär Lothar und seine Schwester Sindi.
  • Protest gegen Stopfmast
    Januar 2009 – Unsere Kampagne gegen Stopfmast von Gänsen und Enten zeigt Wirkung: Große Teile des Handels verzichten auf Produkte aus der tierquälerischen Stopfmast. Wichtige Erzeuger beenden die Stopfmast.
  • Zurück in die Freiheit
    Mai 2012 – VIER PFOTEN wildert sechs Orang-Utan-Waisen auf Borneo aus. Sie sind die ersten Orang-Utans unseres Auswilderungsprojekts, die wir in die Freiheit entlassen.
  • Großkatzen-Rettung
    September 2012 – VIER PFOTEN bringt zwei Tiger aus Rüsselsheim und drei Löwen aus Serbien nach LIONSROCK.
  • Parade gegen Pelz
    Januar 2013 – Unsere Online-Kampagne "Zeig Haut. Gegen Pelz." nimmt die internationale Modewelt ins Visier: Wir wollen Unternehmen wie Prada, Armani oder Burberry dazu bewegen, auf den Verkauf von Pelz zu verzichten.
  • Aus für Tierversuchskosmetik
    März 2013 – Kosmetik, die an Tieren getestet wird, darf in der EU nicht mehr verkauft werden – ein großer Erfolg für den Tierschutz! 100.000 Tierfreunde haben unsere Kampagne "Abschiedskuss für Tierversuche" unterstützt.
  • Vom Zirkus nach LIONSROCK
    November 2013 – Im hessischen Weilburg übernimmt VIER PFOTEN sechs Tiger aus dem Zirkus "Starlight Fischer" und bringt sie nach LIONSROCK.
  • Tiernothilfe
    Dezember 2013 – Nach dem Taifun "Haiyan" hilft VIER PFOTEN Tieren und Menschen auf den Philippinen: Innerhalb von drei Wochen behandeln wir über 1.000 Tiere, verteilen 35 Tonnen Futter für 5.000 Nutztiere und unterstützen so 3.000 Familien. Sechs weitere Tonnen Spezialfutter für Giraffen gehen an den Safari Park Calauit.
  • Happy Birthday Germany!
    September 2014 – VIER PFOTEN Deutschland wird 20! Unser Hamburger Team im Jahr 2014.
Wer hat das Licht
ausgemacht?
Ich kann
nichts sehen.
Dann geh doch
weiter nach vorne!
Aua, mein Fuß
Tschuldigung